10 Alternativen zur Pille, diese Verhütungsmittel müssen Sie kennen

Die Pille ist ein oral einzunehmendes Kombinationspräparat aus den beiden weiblichen Hormonen Östrogen und Gestagen. Das Hormon Östrogen sorgt dafür, dass der Eisprung im Körper der Frau unterdrückt wird. Da ein Eisprung jedoch trotzdem ausgelöst werden kann, dient das zweite Hormon Gastagen dazu, dass die Befruchtung und Einnistung der Eizelle anschließend verhindert wird. Da die Einnahme der Antibabypille keinen großen Aufwand erfordert, ist es kein Wunder, dass viele Frauen sie als Verhütungsmethode wählen. Mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9 gehört die Antibabypille, umgangssprachlich auch kurz die Pille genannt, zu den sichersten Verhütungsmethoden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Der Pearl-Index gibt an wie zuverlässig eine Methode zur Empfängnisverhütung ist.
Allerdings verträgt nicht jede Frau die Pille gleich gut. Übelkeit, Schwindel, Brustspannen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Depressionen oder sexuelle Unlust können mögliche Nebenwirkungen der Antibabypille sein. Des Weiteren steigt mit Einnahme der Pille das Risiko einer Thrombose oder Lungenembolie. Da immer mehr Frauen nach anderen Verhütungsmethoden suchen, haben wir Ihnen einige hormonelle und hormonfreie Alternativen zur Pille hier zusammengestellt.

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1. Hormonimplantat – Die Alternative für eine langfristige Verhütung

Die erste Alternative zur Pille ist das Hormonimplantat. Es handelt sich dabei um ein 4 cm langes und 2 mm dickes Kunststoffstäbchen, welches der Frauenarzt/die Frauenärztin nach einer örtlichen Betäubung an der Innenseite des Oberarms unter der Haut einsetzt. Dort kann es bis zu drei Jahren verbleiben und gibt während dieser Zeit jeden Tag kontinuierlich eine bestimmte Menge Gestagen ab. Das Gastagen verhindert den monatlichen Eisprung und verdickt den Zervixschleim der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses. Auf diese Weise können Spermien nicht mehr in die Gebärmutter eindringen bzw. wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle erschwert.
Wie der Name schon verrät, stellt diese Alternative zur Antibabypille ebenfalls eine hormonelle Verhütungsmethode dar. Jedoch ist das Hormonimplantat frei von Östrogen, wodurch diese Alternative von Frauen genutzt werden kann, die dieses Hormon nicht vertragen oder aus gesundheitlichen Risiken nicht nehmen dürfen.
Da Einnahmefehler wie bei der Pille ausgeschlossen sind, bietet das Hormonimplantat langfristigen Verhütungsschutz mit einem Pearl-Index von 0 bis 0,1. Dies hat jedoch auch seinen Preis. So gehört das Hormonimplantat als Alternative zur Pille nicht nur zu den sichersten sondern auch zu den teuersten Verhütungsmitteln.

2. Hormonspirale – Die Alternative bei einer Östrogenunverträglichkeit

Die nächste Pillen-Alternative ist die Hormonspirale. Wie das Hormonimplantat wird auch die Hormonspirale von einem Frauenarzt/einer Frauenärztin eingesetzt und zwar in die Gebärmutter der Frau. Sie schützt hier für bis zu fünf Jahren vor einer ungewollten Schwangerschaft. 
Die Hormonspirale ist ein T-förmiges Kunststoffpessar, welches in der Gebärmutter das Hormon Levonorgestrel, ein Gestagen, in geringen Mengen freisetzt. Das Hormon führt zu einer Verdickung und Milieuänderung des Zervixschleims im Gebärmutterhalskanals. Dies hindert Spermien daran, in die Gebärmutter einzudringen und eine befruchtete Eizelle sich in der Gebärmutter einzunisten. 
Diese Alternative zur Antibabypille bietet eine sehr hohe Verhütungssicherheit mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,2. Sie ist insbesondere für Frauen geeignet, die keinen Kinderwunsch mehr haben und eine Östrogenunverträglichkeit aufweisen. Da es sich bei dieser Alternative ebenfalls um eine hormonelle Verhütungsmethode handelt, werden der Hormonspirale ähnliche Nebenwirkungen wie bei der Pille zugeschrieben.

3. Kupferkette oder -spirale – Die hormonfreie Alternative

Zwei hormonfreie Alternativen zur Pille mit gleicher verhütender Wirkweise sind die Kupferkette und die Kupferspirale. Sie unterscheiden sich in ihrer Optik: Die Kupferkette hat keine feste Form und ist klein, filigran und flexibel. Sie wird fest vom Frauenarzt/von der Frauenärztin im oberen Gebärmuttermuskel verankert. Die Kupferspirale ist meist T-förmig (Eine andere gängige Variante der Kupferspirale hat einen Wiederhakenbogen.) und daher starr und unflexibel. Sie wird lose in der Gebärmutterhöhle vom Frauenarzt/von der Frauenärztin eingesetzt. Beide Alternativen zur Pille können durch einen Zug am Rückholfaden entfernt werden.
Sowohl die Kupferkette als auch die Kupferspirale geben kontinuierlich in kleinen Mengen Kupferionen ab, welche die Spermienbeweglichkeit hemmen, wodurch eine Befruchtung der Eizelle in der Regel ausbleibt. Da beide Verhütungsmethoden in der Gebärmutter als Fremdkörper wirken, führt die Fremdkörperreaktion dazu, dass der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut gestört wird. Dies sorgt dafür, dass die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert wird, sollte eine Befruchtung trotzdem stattgefunden haben.
Als hormonfreie Langzeitverhütungsmethoden beeinflussen oder verändern weder die Kupferkette noch die Kupferspirale den weiblichen Zyklus oder Eisprung. Die Kupferkette ist kleiner als die Kupferspirale und eignet sich daher für alle Altersklassen, insbesondere für junge Frauen, bei denen die herkömmliche Kupferspirale meist zu groß ist. Die Kupferspirale wird daher eher Frauen empfohlen, die bereits Kinder geboren haben. Da die Kupferkette fest im Gebärmuttermuskel verankert wird, ist eine Fehlstellung oder ein Verrutschen, wie es bei Spiralen vorkommen kann, fast ausgeschlossen. Aus diesem Grund besitzt die Kupferkette (Pearl-Index: 0,1 bis 0,5) neben einer besseren Verträglichkeit auch einen höheren Verhütungsschutz als die Kupferspirale (Pearl-Index: 0,3-0,8).

4. Dreimonatsspritze – Das sichere Langzeitverhütungsmittel

Auch die Dreimonatsspritze (oder auch Hormon- oder Verhütungsspritze genannt) ist eine hormonelle Alternative zur Antibabypille, die alle drei Monate von einem Frauenarzt/einer Frauenärztin in den Gesäßmuskel oder den Oberarm der Frau injiziert wird. So muss die Frau drei Monate lang nicht an Verhütung denken und Einnahmefehler wie bei der Antibabypille kommen nicht vor.
Jedoch greift die Dreimonatsspritze deutlich stärker als die Pille in den Hormonhaushalt der Frau ein und darf daher auch nur in Ausnahmefällen, z.B. bei Ostrogenunverträglichkeit oder gesundheitlichen Risiken, vom Frauenarzt/von der Frauenärztin verschrieben werden. 
Auch diese Alternative zur Pille beinhaltet Gestagen, welches den Eisprung unterdrückt und den Schleimpfropf am Gebärmuttereingang für Spermien undurchlässig macht. Mit einem Pearl-Index von 0,3 bis 0,88 gehört die Dreimonatsspritze zu den sehr sicheren Langzeitverhütungsmitteln. Als Pillen-Alternative wird sie ausschließlich Frauen empfohlen, die mit der Familienplanung bereits abgeschlossen haben oder die in den nächsten Jahren nicht mehr schwanger werden möchten.

5. Sensiplan® (Symptothermale Methode) – Eine weitere hormonfreie Alternative zur Pille

Eine weitere Alternative zur Pille ist die natürliche Empfängnisverhütung mittels der symptothermalen Methode Sensiplan®. Im Vergleich zu anderen Methoden der natürlichen Verhütung wie Kalender-, Temperatur- oder Ovulationsmethode ist diese Methode wesentlich sicherer. Ihre hohe Verhütungssicherheit wird durch die doppelte Kontrolle von Basaltemperatur und Zervixschleim gewährleistet. Alternativ zum Zervixschleim kann auch die zyklische Veränderung des Gebärmutterhalses beobachtet werden.
Mit Sensiplan® werden die genannten Körpermerkmale im aktuellen Zyklus täglich bis mehrmals täglich bestimmt, in einem Zyklusblatt eingetragen und ausgewertet. Auf diese Weise kann die Frau ihre fruchtbaren und unfruchtbaren Tage nach einem festen Regelwerk zuverlässig und gezielt bestimmen. 
Um eine ungewollte Schwangerschaft sicher zu vermeiden, sollten in den fruchtbaren Tagen jedoch zusätzliche Barrieremethoden wie Kondome oder das Diaphragma in Kombination mit Spermiziden genutzt werden. Eine Abstinenz während der fruchtbaren Tage sorgt für eine optimale Verhütungssicherheit. In den ermittelten unfruchtbaren Tagen muss nicht zusätzlich verhütet werden.
In Bezug auf die Verhütungssicherheit ist diese Alternative zur Antibabypille mit einem Pearl-Index von 0,3 bis 0,6 im Bereich der hormonellen Verhütungsmittel anzusiedeln, obwohl sie völlig ohne Hormone oder Fremdkörper wirkt. Die Frau entwickelt ein natürlich und selbstbewusstes Verhältnis zum eigenen Körper. Bei Kinderwunsch kann diese Alternative zur Pille auch zur natürlichen Familienplanung dienen.
Die Sensiplan®- Methode ist eine sehr günstige Verhütungsmethode, wenn man ausschließlich das Zyklusblatt nutzt, der kostenfrei auf der Website der Malteser Arbeitsgruppe NFP verfügbar ist. Inzwischen gibt es allerdings auch verschiedene symptothermale Zykluscomputer (z.B. Cyclotest myWay oder Cyclotest 2 plus) und Apps (z.B. myNFP, Kindara, Lily und Ovy) auf dem Markt, die die Sensiplan®- Methode unterstützen.

6. Vaginalring – Diese Alternative für junge Frauen

Der Vaginalring (oder auch NuvaRing®) gehört zur Gruppe der hormonellen Alternativen zur Pille. Der weiche Kunststoffring hat einen Durchmesser von 54 mm und eine Dicke von ca. 4 mm. Er wird von der Frau selbst wie ein Tampon in die Scheide eingeführt, wo er für etwa drei Wochen kontinuierlich Östrogene und Gestagene abgibt. Die Östrogene und Gestagene werden von der Schleimhaut der Scheide direkt in das Blut übergeben. Sie verhindern den Eisprung und die Einnistung einer befruchteten Eizelle. Des Weiteren sorgt das Gestagen für die Verstopfung des Gebärmutterhalsen durch den Zervixschleim. So können Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen.
Durch seine flexible Form passt sich diese Alternative zur Antibabypille gut der Scheide an und sollte nicht als störend empfunden werden. Sollte dies doch der Fall sein, kann der Vaginalring für maximal drei Stunden entfernt werden. 
Sobald die drei Wochen vorüber sind, wird der Vaginalring aus der Scheide genommen und es erfolgt wie bei der Pille eine siebentägige Pause, in der es normalerweise zur Regelblutung kommt. Nach diesen sieben Tagen wird ein neuer Vaginalring eingesetzt.
Da es sich bei dieser Alternative zur Pille ebenfalls um eine hormonelle Verhütungsmethode handelt, wird dem Vaginalring vergleichbare Nebenwirkungen und Einschränkungen wie der Pille unterstellt. Zwei große Vorteile gegenüber der Pille sind, dass nicht jeden Tag an die Verhütung gedacht werden muss und keine Beeinträchtigung der Verhütungssicherheit bei Erbrechen oder Durchfall herrscht. Des Weiteren wird beim Vaginalring eine geringere Hormondosis als bei der Pille in den Kreislauf abgegeben, da die Hormone keinen Umweg über Magen-Darm-Trakt machen müssen. Mit einem Pearl-Index von 0,4 bis 0,65 gehört der Vaginalring zu den Pillen-Alternativen die einen vergleichbaren hohen Verhütungsschutz bieten.
Der Vaginalring ist verschreibungspflichtig.

7. Verhütungspflaster – Eine ideale Alternative wenn Sie sicher verhüten möchten

Auch das hautfarbene Verhütungspflaster (oder auch Hormonpflaster) ist eine hormonelle Alternative zur Pille. Es enthält die Hormone Östrogen und Gestagen, die über die Haut in den Blutkreislauf gelangen. Sie sorgen wie bei den anderen hormonellen Verhütungsmethoden dafür, dass der Eisprung unterdrückt wird, eine Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter nicht stattfindet und der Gebärmutterhals durch den verdickten Zervixschleim für Spermien unpassierbar ist. 
Das Pflaster wird einmal in der Woche, möglichst am gleichen Wochentag, von der Frau selbst gewechselt. Nach drei Wochen wird auch bei dieser Alternative zur Antibabypille für eine Woche pausiert. In dieser Woche erfolgt in der Regel eine menstruationsähnliche Blutung. Danach wird ein neues Verhütungspflaster aufgetragen. 
Da es sich bei dieser Alternative zur Pille ebenfalls um eine hormonelle Verhütungsmethode handelt, können beim Verhütungspflaster ähnliche Nebenwirkungen wie bei der Pille auftreten. Da es direkt auf die Haut geklebt wird, kann es zudem Hautreizungen verursachen. Eine Erleichterung ist, dass das Verhütungspflaster nur einmal in der Woche gewechselt werden muss. So muss die Frau nicht täglich an die Verhütung denken. In Gegensatz zur Pille wird die Wirkung des Verhütungspflasters nicht durch Erbrechen oder Durchfall beeinträchtigt. Auf diese Weise erreicht diese Alternative zur Pille eine Verhütungssicherheit mit einem Pearl-Index von 0,7 bis 0,9.
Das Verhütungspflaster ist verschreibungspflichtig.

8. Verhütungscomputer – Die elektronische Verhütung, wenn Sie die Pille absetzen möchten

Verhütungscomputer sind eine hormonfreie Alternative zur Pille. Sie erfassen die relevanten Daten des weiblichen Zyklus und analysieren auf dieser Basis, an welchen Tagen ein Schwangerschaftsrisiko besteht und man zusätzlich verhüten sollte und an welchen Tagen nicht. Es existieren verschiedene Verhütungscomputer, die unterschiedliche Messmethoden zur automatisierten Feststellung der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage nutzen. 
So gibt es Verhütungscomputer, die die hormonelle Veränderung während des Zyklus über eine Analyse des LH-Werts (Hormon, welches den Eisprung anzeigt) im Morgenurin messen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Verhütungscomputer Persona. Andere wiederum ermitteln ein Ergebnis auf Basis der Basaltemperatur (z.B. Daysy oder Lady-Comp). Und wieder andere analysieren in Anlehnung an die symptothermale Methode die Kombination aus Basaltemperatur und Zervixschleimkonsistenz (z.B. Cyclotest MyWay). Der letzten Variante wird eine besonders hohe Verhütungssicherheit zugeschrieben.
Für viele Frauen sind Verhütungscomputer nützliche Hilfsmittel für eine natürliche Empfängnisverhütung. Sie machen natürliche Verhütungsmethoden zu einer bequemen Alternativen zur Pille, die je nach Einsatz des Verhütungscomputers einen Pearl-Index von 1 bis 3 erreicht. Allerdings gehören Verhütungscomputer nicht gerade zu den günstigen Hilfsmitteln der automatisierten Festlegung der fruchtbaren Tage. So können kostengünstigere Verhütungsapps, wie z.B. myNFP, ebenfalls einwandfrei bei der Auswertung der relevanten Daten unterstützen.

9. Spermizid – Eine günstige Alternative, die Sie auch Online rezeptfrei kaufen können

Die vorletzte Alternative zur Pille, die wir ihnen von zehnalternativen.de vorstellen möchten, sind chemische Verhütungsmittel in Form von Cremes, Gels, Schaum, Zäpfchen oder Schwämmen, welche Spermizide enthalten. Sie müssen vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden und wirken dort bis zu zwei Stunden. 
Spermizide besitzen eine samentötende Wirkung. Als milde Alternative hierzu gibt es chemische Verhütungsmittel auf Basis von Milchsäurebasis oder Zitronensäurebasis, welche das Scheidenmilieu verändern und die Beweglichkeit der Spermien hemmen. 
Ohne eine weitere Barrieremethode wie Diaphragma, Lea Contraceptivum oder Kondome erreichen chemische Verhütungsmittel je nach Präparat nur eine Verhütungssicherheit mit einem Pearl-Index von 3 bis 21. Durch die Kombination mit anderen Verhütungsmethoden kann diese deutlich erhöht werden.
Spermizide und andere chemische Verhütungsmittel sind ohne ärztliches Rezept in Apotheken oder Drogerien erhältlich.

10. Kondome – Eine der beliebtesten Alternativen zur Pille

Das Kondom gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Verhütungsmethoden überhaupt und ist in jeder Apotheke, Drogerie und sogar in vielen Supermärkten erhältlich. Ein großer Vorteil des Kondoms ist es, dass es nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. Das Kondom ist das einzige Verhütungsmittel für Männer und bildet eine Barriere zwischen Penis und Scheide. Aus diesem Grund gehört es auch zu der Kategorie der Barrieremethoden. Das Kondom fängt das Sperma des Mannes auf, wodurch dieses nicht in die Gebärmutter der Frau gelangen kann. Auch der Austausch von anderen Körperflüssigkeiten wird verhindert. 
Da es sich hier um eine hormonfreie Alternative zur Antibabypille handelt, wird nicht in den weiblichen Zyklus oder Körper eingegriffen. Allerdings beklagen manche Männer und Frauen, dass Kondome die Empfindungsstärke lindere oder beim Liebesspiel störe. Da ein Kondom auch mal abrutschen, reißen oder platzen kann, zählt es mit einem Pearl-Index von 3 bis 21 zu den nicht so sicheren Alternativen zur Pille. Der Einsatz eines geeigneten Spermizids (manche Kondome sind bereits mit spermiziden Gleitmitteln versehen) erhöht die Verhütungssicherheit des Kondoms.

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